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a
Glyphenraster
Besonderheiten
Aa Bb Cc
Die Font verwendet eine dickere Baseline/Grundlinie. Dabei soll verhindert werden, das die Buchstaben verwechselt werden.
Asymmetrie & Gewichtung
Einzigartige Buchstabenformen
bd pq mw
Um Verwechslungen bei den Buchstabenpaaren wie z.B. b/d, p/q oder m/w zu vermeiden, haben sie deutlich unterschiedliche Formen.
Dyslexie
Buchstabenbreite
und -abstand
Durch die breiteren Buchstaben und den erhöhten Weißraum zwischen ihnen wird verhindert, das die Buchstaben beim Lesen miteinander verschmelzen.
Aa Bb Cc
Serifen & Enden
Die Enden der Buchstaben sind oft abgerundet und ohne Serifen. Dadurch gibt es eine klare Führungslinie für das Auge, was das Lesen erleichtern soll.
Die Accessibility (Barrierefreiheit) von Schriftarten spielt eine wichtige Rolle für die Lesbarkeit von Texten. Insbesondere Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Dyslexie können von einer sorgfältigen typografischen Gestaltung profitieren. Ziel ist es, die visuelle Erfassung von Buchstaben und Wörtern zu erleichtern und mögliche Verwechslungen zu reduzieren.
Designer können hierzu verschiedene Maßnahmen berücksichtigen, wie die Verwendung von Schriftarten mit klar unterscheidbaren Buchstabenformen, aber auch größeren Buchstabenabständen. Dekorative oder stark verschnörkelte Schriftarten sollten vermieden werden, da sie die visuelle Verarbeitung erschweren können.
Vielleicht kann man auch anbieten, den Text auf bestimmten Webseiten in LRS-freundlichen Schriftarten anzuzeigen, wie zum Beispiel der Open Dyslexic Font des Gestalters Abelardo Gonzalez.
Accessibility in der Verwendung von Schriftarten
Einfluss der Schriftart
Die Schriftart hat einen vergleichsweise kleinen Einfluss auf die Lesegeschwindigkeit. Allerdings kann eine gut gestaltete, schon vertraute Schriftart schneller gelesen werden, als eine ungewöhnliche oder eher dekorative.
Die Gestaltung spielt dabei wie schon beschrieben eine große Rolle, da die Form einzelner Buchstaben beeinflusst, wie leicht Zeichen voneinander unterschieden werden können. Schriftarten mit klar unterscheidbaren Buchstabenformen reduzieren Verwechslungen und erleichtern die Worterkennung.
Eye-Tracking-Studien zeigen, dass Schriftarten unterschiedliche Blickbewegungen hervorrufen können. Weniger lesbare Schriften führen zu längeren Fixationen und mehr Rücksprüngen der Augen, was auf einen höheren kognitiven Aufwand hindeutet.
dekorative Schriftarten:
Script
Gigi
Comic Sans
Lobster
typische Lese-Schriftarten:
Times New Roman
Helvetica
Arial
Georgia
Die Lese-Rechtschreib-Schwäche
Wie funktioniert Lesen?
Lesen wirkt zwar flüssig, passiert aber in sehr schnellen Schritten. Die Augen bewegen sich nicht gleichmäßig über den Text, sondern wechseln ständig zwischen Fixationen und Sakkaden.
Kurz gesagt: Lesen ist kein gleichmäßiges „Abfahren“ des Textes, sondern ein Wechsel aus kurzen Blickpausen und schnellen Sprüngen.
Fixation
Eine Fixation ist der kurze Moment, in dem die Augen stehen bleiben. In dieser Zeit wird ein kleiner Textausschnitt scharf gesehen und im Gehirn verarbeitet – meist nicht nur einzelne Buchstaben, sondern ganze Wortteile oder Wörter.
Sakkade
Eine Sakkade ist der schnelle Sprung zur nächsten Stelle im Text. Währenddessen nimmt das Auge kaum etwas bewusst wahr.
Vergleiche mit Standardschrift Verdana
Verdana hat keine verstärkte Grundlinie. Die Grundlinie ist neutral und gleichmäßig, dadurch wirkt die Schrift ruhiger und konventioneller.
Asymmetrie & Gewichtung

Buchstabenformen
Die Buchstabenformen sind ebenfalls gut unterscheidbar, allerdings ist die Font für Bildschirmdarstellung optimiert.
Ähnliche Zeichen wirken also klar getrennt, wurden aber nicht speziell zur Vermeidung von Verwechslungen für Dyslexie entworfen.

Buchstabenbreite
und -abstand
Im Vergleich zur Open Dyslexic sind die Abstände nicht so extrem, Buchstaben stehen näher zusammen und Weißräume sind gleichmäßiger.

Serifen & Enden
Verdana ist ebenfalls serifenlos, wobei die Enden aber kantiger und technisch geprägter sind.

Motivation
Für dieses Projekt habe ich eine eigene Studie durchgeführt, um persönlich zu untersuchen, ob die Schriftart Open Dyslexic das Lesen erleichtern kann. Dabei wollte ich herausfinden, ob Menschen Texte schneller und angenehmer lesen, wenn sie in dieser speziell für Menschen mit Dyslexie entwickelten Schriftart dargestellt werden.
Besonderes Interesse galt der Frage, ob Menschen mit Dyslexie stärker von den speziellen Gestaltungselementen der Schrift profitieren als Personen ohne Leseschwierigkeiten.
Meine Studie
Methodik
Während der Studie lasen die Testpersonen zwei gleich lange Texte, die jeweils in einer anderen Schriftart dargestellt wurden: einmal in Verdana und einmal in Open Dyslexic.
Während des Lesens wurden die Augenbewegungen der Teilnehmenden mithilfe eines Eye-Tracking-Systems aufgezeichnet. Dadurch konnte analysiert werden, wie sich die verschiedenen Schriftarten auf das Leseverhalten auswirken.
Anschließend bewerteten die Testpersonen in einem Fragebogen ihre wahrgenommene kognitive Belastung auf einer Skala von 1 bis 10. Zusätzlich gaben sie an, welchen Einfluss die speziell gestalteten Merkmale der Schriftart Open Dyslexic auf ihr Lesen hatten.
Die unterschiedlichen Fixationen lassen sich auch auf Heatmaps festhalten. Dabei fällt auf, das der Text in Open Dyslexic weniger intensiv und oft nur oberflächlich im Vergleich zum Text in Verdana angesehen wurde - was von einem besseren Lesefluss und damit höherer Lesegeschwindigkeit zeugt. Umso intensiver gelb/orange der Farbton, desto öfter wurde der Text dort angesehen.
Open Dyslexic
Verdana




Auch wurde angegben, das man bei der Open Dyslexic Schriftart weniger oft bewusst zu Textstellen zurückspringen musste. Die Daten aus dem Eye-Tracking zu diesen Sakkaden, aber auch den Fixationen, habe ich einmal in einem Graphen dargestellt.
Daraus lässt sich ablesen und feststellen, das es bei den meisten Personen weniger Fixationen und Sakkaden bei der Open Dyslexic gab. Allerdings gab es auch eine Person, die mit der Standardschrift besser klarkam, wie sich an der Anzahl der Sakkaden und Fixationen bei Person 5 zeigt.
Ergebnisse
Vorab soll gesagt sein, das meine Ergebnisse nicht repräsentativ sind, da ich wenige Personen mit Dyslexie testen konnte und die insgesamte Anzahl von fünf Testpersonen nicht annähernd genug ist, um eine wissenschaftlich korrekte Aussage zu treffen.
Dennoch konnte ich bei den fünf Testpersonen feststellen, das der Text in der Open Dyslexic Font im Durschnitt 4,16 Sekunden schneller gelesen wurde. Das entspricht etwa 26,6 Wörtern pro Minute, die mehr gelesen werden.
Im Bezug auf meinen Fragebogen schnitt die Open Dyslexic Font ebenfalls besser ab, am stärksten war der Unterschied von 4,8 Punkten bei der Frage “Das Lesen des Textes war angenehm und hat mich nicht schnell ermüdet.”
Selbsttest
Hier kannst du einmal in einem kurzen Test selbst ausprobieren, was in veränderter Form der Ablauf meiner Studie war und selbst testen, wie schnell du jeweils liest.
Fazit
Die kleine Studie zeigt nochmal, dass die Wahl der Schriftart einen Einfluss auf das Lesen haben kann. Open Dyslexic wurde im Vergleich zu Verdana insgesamt als angenehmer, flüssiger und leichter verständlich wahrgenommen. Besonders der Lesefluss und der Komfort beim Lesen wurden durch die angepasste Schriftgestaltung positiv beeinflusst.
Die Ergebnisse zeigen, dass eine gut gewählte Schriftart dazu beitragen kann, Barrieren beim Lesen zu reduzieren und ein entspannteres Leseerlebnis zu ermöglichen. Da die Untersuchung jedoch nur mit einer kleinen Testgruppe durchgeführt wurde, sollten die Ergebnisse mit weiteren Tests überprüft werden.
Open Dyslexic
Schriftschnitte:
Regular
Bold
Italic
Bold Italic

SoSe 2026 - Interaction/Informationdesign - Amelie Hellebrand
Erfahre mehr über Lesen, die Lese-Rechtschreibschwäche
und die Schriftart Open Dyslexic.
Deine Augen lesen.
Das Gehirn entschlüsselt.
Was passiert, wenn Schrift dabei unterstützt?
Dyslexie
Bedeutung:
mangelnde Fähigkeit, Wörter oder zusammenhängende Texte zu lesen, zu verstehen oder zu schreiben
Häufigkeit
zwischen 4 bis 12 Prozent eines Jahrgangs sind betroffen - in Deutschland leben aktuell ca. 3,5 Millionen Legastheniker
Äußerung
LRS liegt vor, wenn trotz normaler Entwicklung, ausreichender Bildung und normaler Intelligenz Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben auftreten, die nicht anders erklärt werden können. Lese- und Rechtschreibprobleme können gemeinsam oder isoliert auftreten.
Symptome
Buchstaben werden verdreht, vertauscht
oder ausgelassen
Wörter werden falsch zusammengesetzt
(„dei“ statt „die“)
Verwechslung ähnlicher Buchstaben (d-t, g-k)
Häufige Regel- und Rechtschreibfehler
Dasselbe Wort wird oft unterschiedlich geschrieben
SoSe 2026
Interaction/Informationdesign
Amelie Hellebrand
Quellen
Auch wurde angegben, das man bei der Open Dyslexic Schriftart weniger oft bewusst zu Textstellen zurückspringen musste. Die Daten aus dem Eye-Tracking zu diesen Sakkaden, aber auch den Fixationen, habe ich einmal in einem Graphen dargestellt.
Daraus lässt sich ablesen und feststellen, das es bei den meisten Personen weniger Fixationen und Sakkaden bei der Open Dyslexic gab. Allerdings gab es auch eine Person, die mit der Standardschrift besser klarkam, wie sich an der Anzahl der Sakkaden und Fixationen bei Person 5 zeigt.
Die unterschiedlichen Fixationen lassen sich auch auf Heatmaps festhalten. Dabei fällt auf, das der Text in Open Dyslexic weniger intensiv und oft nur oberflächlich im Vergleich zum Text in Verdana angesehen wurde - was von einem besseren Lesefluss und damit höherer Lesegeschwindigkeit zeugt. Umso intensiver gelb/orange der Farbton, desto öfter wurde der Text dort angesehen.
Open Dyslexic
Verdana




Deine Augen lesen.
Das Gehirn entschlüsselt.
Was passiert,
wenn Schrift dabei unterstützt?
Erfahre mehr über Lesen, die Lese-Rechtschreibschwäche
und die Schriftart Open Dyslexic.
Wie funktioniert Lesen?
Die Lese-Rechtschreib-Schwäche
Einfluss der Schriftart
Accessibility in der Verwendung von Schriftarten
Open Dyslexic
Glyphenraster
Vergleiche mit Standardschrift Verdana
Besonderheiten
Lesen wirkt zwar flüssig, passiert aber in sehr schnellen Schritten. Die Augen bewegen sich nicht gleichmäßig über den Text, sondern wechseln ständig zwischen Fixationen und Sakkaden.
Die Schriftart hat einen vergleichsweise kleinen Einfluss auf die Lesegeschwindigkeit. Allerdings kann eine gut gestaltete, schon vertraute Schriftart schneller gelesen werden, als eine ungewöhnliche oder eher dekorative.
Die Gestaltung spielt dabei wie schon beschrieben eine große Rolle, da die Form einzelner Buchstaben beeinflusst, wie leicht Zeichen voneinander unterschieden werden können. Schriftarten mit klar unterscheidbaren Buchstabenformen reduzieren Verwechslungen und erleichtern die Worterkennung.
Eye-Tracking-Studien zeigen, dass Schriftarten unterschiedliche Blickbewegungen hervorrufen können. Weniger lesbare Schriften führen zu längeren Fixationen und mehr Rücksprüngen der Augen, was auf einen höheren kognitiven Aufwand hindeutet.
Die Accessibility (Barrierefreiheit) von Schriftarten spielt eine wichtige Rolle für die Lesbarkeit von Texten. Insbesondere Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Dyslexie können von einer sorgfältigen typografischen Gestaltung profitieren. Ziel ist es, die visuelle Erfassung von Buchstaben und Wörtern zu erleichtern und mögliche Verwechslungen zu reduzieren.
Designer können hierzu verschiedene Maßnahmen berücksichtigen, wie die Verwendung von Schriftarten mit klar unterscheidbaren Buchstabenformen, aber auch größeren Buchstabenabständen. Dekorative oder stark verschnörkelte Schriftarten sollten vermieden werden, da sie die visuelle Verarbeitung erschweren können.
Vielleicht kann man auch anbieten, den Text auf bestimmten Webseiten in LRS-freundlichen Schriftarten anzuzeigen, wie zum Beispiel der Open Dyslexic Font des Gestalters Abelardo Gonzalez.
Kurz gesagt: Lesen ist kein gleichmäßiges „Abfahren“ des Textes, sondern ein Wechsel aus kurzen Blickpausen und schnellen Sprüngen.
Fixation
Eine Fixation ist der kurze Moment, in dem die Augen stehen bleiben. In dieser Zeit wird ein kleiner Textausschnitt scharf gesehen und im Gehirn verarbeitet – meist nicht nur einzelne Buchstaben, sondern ganze Wortteile oder Wörter.
Sakkade
Eine Sakkade ist der schnelle Sprung zur nächsten Stelle im Text. Währenddessen nimmt das Auge kaum etwas bewusst wahr.
Dyslexie
Bedeutung:
mangelnde Fähigkeit, Wörter oder zusammenhängende Texte zu lesen, zu verstehen oder zu schreiben
Häufigkeit
zwischen 4 bis 12 Prozent eines Jahrgangs sind betroffen - in Deutschland leben aktuell ca. 3,5 Millionen Legastheniker
Äußerung
LRS liegt vor, wenn trotz normaler Entwicklung und Intelligenz Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben auftreten, die nicht anders erklärt werden können. Probleme können beim Lesen, Schreiben oder beidem auftreten.
Symptome
Buchstaben werden verdreht, vertauscht oder ausgelassen
Wörter werden falsch zusammengesetzt
Verwechslung ähnlicher Buchstaben
Häufige Regel- und Rechtschreibfehler
Dasselbe Wort wird oft unterschiedlich geschrieben
dekorative Schriftarten:
Script
Gigi
Comic Sans
Lobster
typische Lese-Schriftarten:
Times New Roman
Helvetica
Arial
Georgia
Schriftschnitte:
Regular
Bold
Italic
Bold Italic
Selbsttest
Hier kannst du einmal in einem kurzen Test selbst ausprobieren, was in veränderter Form der Ablauf meiner Studie war und selbst testen, wie schnell du jeweils liest.

Aa Bb Cc
Die Font verwendet eine dickere Baseline/Grundlinie. Dabei soll verhindert werden, das die Buchstaben verwechselt werden.
Asymmetrie & Gewichtung

Verdana hat keine verstärkte Grundlinie. Die Grundlinie ist neutral und gleichmäßig, dadurch wirkt die Schrift ruhiger und konventioneller.
Asymmetrie & Gewichtung

Die Buchstabenformen sind ebenfalls gut unterscheidbar, allerdings ist die Font für Bildschirmdarstellung optimiert.
Ähnliche Zeichen wirken also klar getrennt, wurden aber nicht speziell zur Vermeidung von Verwechslungen für Dyslexie entworfen.
Buchstabenformen
Im Vergleich zur Open Dyslexic sind die Abstände nicht so extrem, Buchstaben stehen näher zusammen und Weißräume sind gleichmäßiger.
Buchstabenbreite
und -abstand

Verdana ist ebenfalls serifenlos, wobei die Enden aber kantiger und technisch geprägter sind.
Serifen & Enden

Um Verwechslungen bei den Buchstabenpaaren wie z.B. b/d, p/q oder m/w zu vermeiden, haben sie deutlich unterschiedliche Formen.
Einzigartige Buchstabenformen
bd pq mw
Durch die breiteren Buchstaben und den erhöhten Weißraum zwischen ihnen wird verhindert, das die Buchstaben beim Lesen miteinander verschmelzen.
Buchstabenbreite
und -abstand
Dyslexie
Die Enden der Buchstaben sind oft abgerundet und ohne Serifen. Dadurch gibt es eine klare Führungslinie für das Auge, was das Lesen erleichtern soll.
Serifen & Enden
Aa Bb Cc
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Meine Studie
Motivation
Methodik
Ergebnisse
Fazit
Für dieses Projekt habe ich eine eigene Studie durchgeführt, um persönlich zu untersuchen, ob die Schriftart Open Dyslexic das Lesen erleichtern kann. Dabei wollte ich herausfinden, ob Menschen Texte schneller und angenehmer lesen, wenn sie in dieser speziell für Menschen mit Dyslexie entwickelten Schriftart dargestellt werden.
Besonderes Interesse galt der Frage, ob Menschen mit Dyslexie stärker von den speziellen Gestaltungselementen der Schrift profitieren als Personen ohne Leseschwierigkeiten.
Während der Studie lasen die Testpersonen zwei gleich lange Texte, die jeweils in einer anderen Schriftart dargestellt wurden: einmal in Verdana und einmal in Open Dyslexic.
Während des Lesens wurden die Augenbewegungen der Teilnehmenden mithilfe eines Eye-Tracking-Systems aufgezeichnet. Dadurch konnte analysiert werden, wie sich die verschiedenen Schriftarten auf das Leseverhalten auswirken.
Anschließend bewerteten die Testpersonen in einem Fragebogen ihre wahrgenommene kognitive Belastung auf einer Skala von 1 bis 10. Zusätzlich gaben sie an, welchen Einfluss die speziell gestalteten Merkmale der Schriftart Open Dyslexic auf ihr Lesen hatten.
Vorab soll gesagt sein, das meine Ergebnisse nicht repräsentativ sind, da ich wenige Personen mit Dyslexie testen konnte und die insgesamte Anzahl von fünf Testpersonen nicht annähernd genug ist, um eine wissenschaftlich korrekte Aussage zu treffen.
Dennoch konnte ich bei den fünf Testpersonen feststellen, das der Text in der Open Dyslexic Font im Durschnitt 4,16 Sekunden schneller gelesen wurde. Das entspricht etwa 26,6 Wörtern pro Minute, die mehr gelesen werden.
Im Bezug auf meinen Fragebogen schnitt die Open Dyslexic Font ebenfalls besser ab, am stärksten war der Unterschied von 4,8 Punkten bei der Frage “Das Lesen des Textes war angenehm und hat mich nicht schnell ermüdet.”
Die kleine Studie zeigt nochmal, dass die Wahl der Schriftart einen Einfluss auf das Lesen haben kann. Open Dyslexic wurde im Vergleich zu Verdana insgesamt als angenehmer, flüssiger und leichter verständlich wahrgenommen. Besonders der Lesefluss und der Komfort beim Lesen wurden durch die angepasste Schriftgestaltung positiv beeinflusst.
Die Ergebnisse zeigen, dass eine gut gewählte Schriftart dazu beitragen kann, Barrieren beim Lesen zu reduzieren und ein entspannteres Leseerlebnis zu ermöglichen. Da die Untersuchung jedoch nur mit einer kleinen Testgruppe durchgeführt wurde, sollten die Ergebnisse mit weiteren Tests überprüft werden.
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mangelnde Fähigkeit, Wörter oder zusammenhängende Texte zu lesen, zu verstehen oder zu schreibenHäufigkeit
zwischen 4 bis 12 Prozent eines Jahrgangs sind betroffen - in Deutschland leben aktuell ca. 3,5 Millionen Legastheniker
Äußerung
LRS liegt vor, wenn trotz normaler Entwicklung und Intelligenz Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben auftreten, die nicht anders erklärt werden können. Probleme können beim Lesen, Schreiben oder beidem auftreten.
Symptome
Buchstaben werden verdreht, vertauscht oder ausgelassen
Wörter werden falsch zusammengesetzt
Verwechslung ähnlicher Buchstaben
Häufige Regel- und Rechtschreibfehler
Dasselbe Wort wird oft unterschiedlich geschrieben
Dyslexie
Bedeutung:
mangelnde Fähigkeit, Wörter oder zusammenhängende Texte zu lesen, zu verstehen oder zu schreibenHäufigkeit
zwischen 4 bis 12 Prozent eines Jahrgangs sind betroffen - in Deutschland leben aktuell ca. 3,5 Millionen Legastheniker
Äußerung
LRS liegt vor, wenn trotz normaler Entwicklung und Intelligenz Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben auftreten, die nicht anders erklärt werden können. Probleme können beim Lesen, Schreiben oder beidem auftreten.
Symptome
Buchstaben werden verdreht, vertauscht oder ausgelassen
Wörter werden falsch zusammengesetzt
Verwechslung ähnlicher Buchstaben
Häufige Regel- und Rechtschreibfehler
Dasselbe Wort wird oft unterschiedlich geschrieben